Stellungnahme der SLÖ-Bundesleitung zum "Autonomiepaket": Dienstrechtsnovelle 2017 - Bildungsreform und Bildungsreformgesetz 2017 - Schulrecht

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"Das Autonomiepaket 2017 - die Begutachtungstexte in Gesetz und Erläuterungen"

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"Die Gans wird zum Schluss erst knusprig"

SLÖ fordert in Verhandlungen Bildungsreform mit Praxisbezug anzureichern.

 

Wien (OTS) - „Der SLÖ wird in seinem Ringen um den pädagogischen Mehrwert der aktuellen Bildungsreform nicht aufgeben“, fordert Thomas Bulant, Bundesvorsitzender des SLÖ. „Wir fühlen uns LeiterInnen und LehrerInnen in ihrem Verantwortungsbewusstsein gegenüber den SchülerInnen verpflichtet und haben daher unsere Vorstellungen in die politischen Gespräche eingebracht.“

 

Einstimmig hat die Bundesleitung des SLÖ am 27. Jänner in Graz festgehalten, dass das Autonomiepaket einen Mehrwert für die Arbeit in den Klassen erzielt, wenn

 

  • eine bedarfsgerechte Ressourcenzuteilung autonome Planungsspielräume eröffnet,
  • die Bildungspolitik endlich Vorrang für die Volksschule einräumt,
  • die Deregulierung des Schulrechts autonome Entscheidungen für Unterrichts- und Erziehungsprozesse zulässt
  • und Führungskräfte die klassenspezifische Planungsverantwortung mit LehrerInnen teilen.

 

Bezüglich der Frage, wie pädagogische Kontinuität an einem Standort erhalten werden kann, setzt der SLÖ auf die Schulleitungen und ihre Schulteams. Sie sind jene, die dafür sorgen werden, dass die Autonomie in jeder Klasse ankommt. Sie leisten das Krisen- und Konfliktmanagement, treffen Diensteinteilungen, sind aktiv in SQA-Prozessen und bündeln pädagogische Planungsvorschläge der Standortteams. Daher fordert der SLÖ gesetzliche Rahmenbedingungen, die dieses wichtige Zusammenspiel von Leitungsfunktion und Kollegium sowie eine faire Überführung der derzeitigen Strukturen in künftige Cluster ermöglicht.

 

„Wir haben unseren Praxisbezug der Bildungsministerin zur Verfügung gestellt. Die Gespräche müssen im Sinne unserer Schulen weitergeführt werden. Beurteilt wird die Reform am Ende der Verhandlungen, denn wie sagte Fritz Neugebauer immer: Die Gans wird zum Schluss erst knusprig.“

Rückfragen & Kontakt:

 

MMag. Dr. Thomas Bulant

Vorsitzender des SLÖ

Löwelstraße 18

1010 Wien

M: thomas.bulant@sloe.at

H: 0699 1 9413999

Vorrang für die Volksschulen

SLÖ begrüßt Plan A von Bundeskanzler Kern

 

Wien (OTS) - "Worauf warten wir noch? Die Ziele für ein Bildungssystem im Sinne zukünftiger Generationen sind definiert:

Vorrang für Elementarpädagogik und Volksschule! Bürokratieabbau in den Schulen! Vorbereitung auf die digitalen Herausforderungen!", stellt Thomas Bulant, Vorsitzender der sozialdemokratischen LehrerInnen, fest. "Der SLÖ unterstützt den Weg von Christian Kern. Der in Wels geforderte Chancenindex ist für Brennpunktschulen die notwendige Ergänzung zum Autonomiepaket. Im Ringen um die Finanzierung der vor uns stehenden Bildungsoffensive steht der SLÖ an der Seite von Bildungsministerin Sonja Hammerschmid."

Rückfragen & Kontakt:

 

MMag. Dr. Thomas Bulant

Vorsitzender des SLÖ

Löwelstraße 18

1010 Wien

M: thomas.bulant@sloe.at

H: 0699 1 9413999

Die junge Generation bezahlt Heuchelei der Bildungseliten

SLÖ fordert in einem Drei-Punkte-Programm mehr Chancen für die Jugend.

 

Wien (OTS) - „Auch ohne PISA wissen die Lehrkräfte, dass das Leseverständnis mit jeder neuen Schülergeneration weiterhin abnimmt, sich Spracharmut breit macht und benachteiligte soziale Schichten die Verlierer unseres Bildungssystems sind. Das segregierende Schulsystem Österreichs und die Parallelgesellschaften in den Ballungsräumen sind die Ursachen für diesen Zustand“, hält Thomas Bulant, Vorsitzender des SLÖ, fest. „Die aktuelle Heuchelei jener politischen Kräfte, die zuerst Reformen blockieren und sich dann sorgengekrümmt produzieren, ist körperlich kaum mehr auszuhalten.“

 

Die sozialdemokratischen LehrerInnen sehen in drei Aufforderungen an uns alle mehr Chancen für die gesamte Jugend:

1. Beenden wir die Unmenschlichkeit Kinder mit 9 Jahren auszusortieren!

2. Ermöglichen wir allen Kindern eine kindgerechte ganztägige Lernorganisation in gratis Bildungseinrichtungen ab dem 4. Lebensjahr, um Startnachteile unter anderem im Spracherwerb auszugleichen!

3. Leisten wir uns den Chancenindex, damit die zukünftigen autonomen Schulen ausreichende Planungsspielräume für individuelle Fördermaßnahmen haben!

Rückfragen & Kontakt:

 

MMag. Dr. Thomas Bulant

Vorsitzender des SLÖ

Löwelstraße 18

1010 Wien

T: 069919413999

M: thomas.bulant@apsfsg.at

Wer die Schule von der Bürokratie nicht entlastet, fährt die Bildungsreform in den Graben

Bulant fordert administrative Entlastung für SchulleiterInnen und LehrerInnen.

 

Wien (OTS) - „LehrerInnen und SchulleiterInnen sind seit Jahren einem Wertekonflikt ausgesetzt. Sie haben ihren Beruf gewählt, um für Kinder pädagogische Verantwortung zu tragen beziehungsweise die Schule weiterzuentwickeln“, zeigt Thomas Bulant, Bundesvorsitzender des SLÖ, anlässlich seiner Gratulation zum morgigen WeltlehrerInnentag auf.++++

 

„Besonders in den Pflichtschulen geraten sie immer mehr in die Sackgasse. Pädagogische Innovationen werden durch administrative Aufgaben für Bund, Länder und Gemeinden konkurrenziert. Ohne administrativen Support sind sie zur Schreibkraft, zum Buchhalter, zur Telefonistin, zur Datenpflegerin, zur Softwareentwicklerin geworden.“ Fast 80 Prozent ihrer Arbeitszeit müssen SchulleiterInnen mit bürokratischen Aufgaben verbringen. Ihnen bleibt für den pädagogischen Support der Kinder, der LehrerInnen und Eltern kaum Zeit.

 

Laut Bulant ist daher gerade an Standorten, wo die pädagogischen Herausforderungen größer werden, die Schulqualität gefährdet. Bulant fordert von der Politik: „Wenn die Bildungsreform den Spielraum für SchulleiterInnen erhöhen möchte, ermöglicht ihnen wieder, pädagogische LeiterInnen zu sein und lagert die überbordende Bürokratie auf andere Kräfte aus! Autonomie am Standort muss heißen, sich für die Pädagogik anstelle der Schulverwaltung entscheiden zu können!“

 

Rückfragen & Kontakt:

 

MMag. Dr. Thomas Bulant

Bundesvorsitzender des Sozialdemokratischen LehrerInnenvereins Österreichs

Löwelstraße 18,1010 Wien

Tel.: 0699/19413999

thomas.bulant@sloe.at

 

http://www.sloe.at

Erstmals bedarfsgerechte Ressourcenzuteilung an Österreichs Schulen

SLÖ begrüßt gezielte Unterstützung von "Brennpunktschulen"

 

Wien (OTS) - „Unaufgeregt und punktgenau. So wird Sonja Hammerschmid die Mittel aus dem Integrationstopf II nützen, um den Brennpunktschulen Schulsozialarbeiter, interkulturelle Teams und vermehrt Sprachförderkurse sowie Sprachstartgruppen zur Verfügung stellen zu können“, lobt Thomas Bulant, Vorsitzender des Sozialdemokratischen LehrerInnenvereins Österreichs. „Erstmals werden somit Ressourcen bedarfsgerecht und gezielt an jene Schulen verteilt, an denen LehrerInnen große heterogene Herausforderungen zu bewältigen haben.“ Bulants Blick in die Zukunft: „Da mit dieser ersten gezielten Investition nicht der gesamte Supportbedarf an den Schulen zu stillen sein wird, erwarten sich SLÖ und FSG von den Finanzausgleichsverhandlungen die lange geforderte indexbasierte Ressourcenzuteilung.“

 

Presseaussendung 08.09.2016


Die Jugend hat ein Recht auf eine kindgerechte Ganztagesschule.

SLÖ fordert Ganztagesschulen an die Bedürfnisse der Kinder und Möglichkeiten der Eltern anzupassen!

 

Bezugnehmend auf die AK-Studie zu den Schulnebenkosten hat SLÖ-Vorsitzender Thomas Bulant heute die Einführung der Gratis-Ganztagesschule und ein Überdenken des Ganztagesschule-Konzeptes gefordert: „ Eine Ganztagesschule ist keine Halbtagesschule plus Betreuung, weil eine Schule betreut nicht, sondern sie unterrichtet, erzieht und beaufsichtigt aufgrund eines pädagogischen Konzeptes. Die Ganztagesschule, unterstützt von FreizeitpädagogInnen, kann mit ihrem Mix von Unterrichts-, Freizeit und Übungsphasen auf die Konzentrationsfähigkeit und den Biorhythmus von Kindern Rücksicht nehmen.“

 

Um eine kindgerechte Ganztagesschule verwirklichen zu können, sind laut Bulant keine schulorganisatorischen Politdebatten oder dienstrechtlichen Eingriffe notwendig. Seiner Meinung nach braucht es ein Überdenken der Stundentafeln, kindgerechte Lernorte und finanzielle Unterstützung durch alle Gebietskörperschaften, um die Ganztagesschule als Leuchtturmprojekt gratis oder zumindest mit sozial gestaffelten Beiträgen den Eltern anbieten zu können. „Für LehrerInnen stehen Kinder im Zentrum“, hält Bulant abschließend fest. „Über Erwachsene, die bei einer Schulung spätestens ab der 60. Minuten unruhig werden, aber bei Kindern 5 mal 50 Minuten vollste Konzentration jeden Vormittag als Selbstverständlichkeit und effiziente Form von Lernen sehen, kann ich mich hingegen nur wundern.“

 

Presseaussendung 7.9.2016

 

 

Ressourcen und Aufgaben sind einander anzupassen!

SLÖ und FSG stellen Forderungen an die Finanzausgleichsverhandlungen

und Verwaltungsreform.

 

„Investitionen in die Bildung stärken die Leistungsfähigkeit und die sozialen Standards unseres Staates. Wer für morgen Spitalsbetten, Vollbeschäftigung und einen sozialen Wohnbau sichern will, muss heute in die Bildung unserer Kinder mehr investieren“, meint der vor kurzem neu gewählte SLÖ-Vorsitzende und Pflichtschulgewerkschafter Thomas Bulant anlässlich der Veröffentlichung des Nationalen Bildungsberichts. 

 

Damit die zusätzlichen bedarfsgerechten Ressourcen, definiert durch einen Chancen-Index, auch effizient in den Klassen ankommen, sind SLÖ und FSG für eine Ressourcenzuteilung direkt vom Bund an die autonomen Schulen in Form von „Ressourcentickets“ für Unterricht, Support und pädagogische Leitung. Zu den unterschiedlichen Ressourcenbedürfnissen der Schulen in der Stadt und am Land hält Bulant fest: „Die Normgröße einer Schule definiert die Basisressourcen für einen Standort. Klein- und Kleinstschulen leisten einen unverzichtbaren Beitrag in der österreichischen Schullandschaft. Ihr Fortbestand soll über einen „Regionenfonds“ durch den Finanzausgleich transparent gesichert werden.“ 

 

Über die Ressourcenfrage hinaus sind für Bulant das Schulmanagement und die Reglementierung des Schullalltags im Sinne einer Effizienzsteigerung zu klären.

„Eine Neudefinition der Schulleitungsfunktion – einerseits ein aus mehreren Standorten bestehender Administrationscluster, andererseits eine pädagogische und dienstrechtliche Leitung an jedem Standort - sollte einen Professionalisierungsschub in das Schulmanagement bringen“, so Bulant. „Damit autonome Schulen vor allem im pädagogischen Bereich kinderzentriert agieren können, ist eine Senkung der derzeitigen Reglementierungs- und Aufgabendichte unerlässlich.“ 


Sonja Hammerschmid gratuliert Thomas Bulant

„Bei seiner Antrittsrede hat Thomas Bulant Aspekte wie Chancengleichheit im Bildungsbereich angesprochen, die für mich ebenso Wichtigkeit haben. Ich gratuliere Thomas Bulant, wünsche ihm viel Erfolg als Vorsitzender und freue mich auf die künftige Zusammenarbeit“, so Bildungsministerin Sonja Hammerschmid.

Zur Aussendung...


Thomas Bulant ist neuer Vorsitzender des SLÖ.

LehrerInnen verfassen Brief für die Zukunft.
Im Rahmen der Hauptversammlung des SLÖ wurde Thomas Bulant am 21. Mai 2016 zum Bundesvorsitzenden gewählt. In seiner Antrittsrede strich er hervor, dass allein Investitionen in die Bildung die Leistungsfähigkeit und die sozialen Standards unseres Staates stärken können: „Wer für morgen Spitalsbetten, Vollbeschäftigung und einen sozialen Wohnbau sichern will, muss heute in die Bildung unserer Kinder mehr investieren.“ mehr...